Wie läuft smartgem ab

Auf Grundlage der erhobenen Krankengeschichte, der neurologischen Untersuchung sowie des Kopfschmerz-Reports der App wurde vom behandelnden Arzt in der Kopfschmerzambulanz eine Diagnose gestellt und ein individueller Therapieplan entwickelt.

Anschließend wurden die Teilnehmenden zufällig der Behandlungsgruppe oder der Kontrollgruppe zugelost. Die der Behandlungsgruppe zugelosten Personen wurden für alle zusätzlichen Funktionen von „M-sense-Premium“ freigeschaltet. Weiterhin bekamen sie einen Zugang zu einer gemeinsamen Kommunikationsplattform. Hierbei handelte es sich um eine Webseite, auf die mittels Smartphone oder über einen herkömmlichen Webbrowser am Computer zugegriffen werden konnte. Hier bestand die Möglichkeit, in einem ärztlich moderierten Forum Fragen zur Migräneerkrankung und / oder Therapie zu stellen, sowie Erfahrungen mit anderen Patienten/innen auszutauschen und zu diskutieren. Weiterhin wurde ein direkter Kontakt zu dem Arzt der behandelnden universitären Kopfschmerzambulanz im Rahmen von „Expertenchats“ ermöglicht.

Die weitere Behandlung fand im Anschluss an die Behandlung im Kopfschmerzzentrum beim niedergelassenen Arzt mit einer regelmäßigen Vorstellung 1x pro Quartal statt. Die weiterbehandelnden Ärzte hatten die Möglichkeit, über sogenannte Telekonsile Rücksprache mit einem Arzt der universitären Kopfschmerzambulanzen zu halten. Beide Seiten hatten durch die gemeinsame Plattform Zugriff auf die von der App erhobene Kopfschmerzdokumentation, so dass eine rasche Abstimmung der Therapie nach gegenseitiger Besprechung erfolgen konnte.

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